• Funktion
     Sonnenstrom

  • Funktion
     Sonnenwärme

  • Zukunftsenergie
  • Erneuerbare
     Energien

  • Kombination

Sonnenenergie - Energie der Zukunft

Der durch das Sonnenlicht gewonnene Strom wird in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle bei der Energieversorgung bekommen. Denn die sogenannte Fotovoltaik hat den großen Vorteil, das Ihre Energiequelle, die Sonne „erst“ in etwa 4,5 Milliarden Jahren versiegen wird, daß sie keine Abgase produziert, insbesondere

Aufbau und Funktionsweise einer netzgekoppelten Solarstromanlage:
Solargenerator (1), Generatoranschlußkasten (2), Wechselrichter/Netzeinspeisegerät (3), Zähler (4), Netzanschluß (5)

 

 

klimaschädliche CO². Sie verursacht keinen Lärm und keinen strahlenden Atommüll, mit dem sich die Menschen in den nächsten 1000 Jahren belastet sind. Solarenergie ist eine moderne, zukunftsfähige Technologie.

Kohle und Stahl gehen, die Sonne kommt -
z.B.: Sonnenenergie in der Dortmunder Mergelteichstraße


Parität. Altenwohnheim Fotovoltaik-anlage 9,69 kWp Hermann-Keiner-Haus Dortmund Ertrag ca. 8000 kWh jährlich Stromverbrauch Gebäude:
ca. 210.000 kWh/Jahr
Anteil Solarstrom:       3,8 %

Thomas-Haus Dortmund Fotovoltaikanlage 9,69 kWp
Etrag ca. 8000 kWh jährlich
Stromverbrauch Gebäude:
ca. 4100 kWh/Jahr
Anteil Solarstrom:       ca. 193 %


Pädagogisch Soziales Zentrum Fotovoltaikanlage 9,69 kWp Altenwohnheim Dortmund
Etrag ca. 8000 kWh jährlich Strom-verbrauch Gebäude:
255.000 kWh/Jahr
Anteil Solarstrom:    ca. 3,1 %

 
Im Gegensatz dazu basieren die Kraftwerke, mit denen heute noch der meiste Strom produziert wird, auf einer Technik des 17. Jahrhunderts, auf dem Prinzip der Dampfmaschine. Sie haben meistens einen schlechten Wirkungsgrad, d.h. nur ein Teil der aufgewendeten Energie kann in Strom umgewandelt werden. Bei einem großen Kohlekraftwerk sind das gerade einmal 30%. Der Großteil von 70% landet ungenutzt als „Wärme-Müll“ in der Atmosphäre und heizt z.B. das Flußwasser auf, mit dem das Kohlekraftwerk gekühlt werden muß. Hinzu kommen erhebliche Transportverluste, weil der Strom über große Entfernungen durch Hochspannungsleitungen zu den Verbrauchern gebracht werden muß.

Als „Treibstoff“ werden in herkömmlichen Kraftwerken hauptsächlich Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Öl und Uran verwendet. Sie alle wurden vor sehr langer Zeit durch die Energie der Sonne gebildet und haben sich in den Tiefen der Erdschichten abgelagert. Deshalb nennt man diese Form von gespeicherter Sonnenenergie auch fossile Energie.

Die Nutzung fossiler Energieformen hat aber katastrophale Auswirkungen auf das Klima der Erde. Durch die Verbrennung dieser Stoffe werden in kürzester Zeit gigantische Mengen des Gases CO² in die Atmosphäre geblasen. CO² ist der Hauptverursacher des sog. Treibhauseffektes und damit der Erwärmung des Erdklimas.

Georgschule Dortmund
Fotovoltaikanlage: 23,03 kWp
Etrag ca. 18.880 kWh jährlich Stromverbrauch Gebäude:
15.000 kWh/Jahr
Anteil Solarstrom: ca. 120 %
Erste Solar versorgte Schule in Dortmund

 
Außerdem ist in den letzten 200 Jahren schon ein Großteil der fossilen Rohstoffe unwiederbringlich verheizt worden. Die Menschen im Ruhrgebiet erleben dies hautnah: Noch im 19. Jahrhundert wurde auch unter der Georgschule die Kohle, das SCHWARZE GOLD des Ruhrgebietes abgebaut und zu Tage gefördert. Heute sind die Kohlenflöze in unserer Gegend weitgehend leergeräumt. Und so neigt sich am Anfang des 21. Jahrhunderts im Ruhrgebiet das Zeitalter der Kohle dem Ende zu. Und in wenigen Jahrzehnten wird dies in Folge des weltweit zunehmenden Verbrauchs auch mit Erdöl, Erdgas und Uran, dem Rohstoff der Kernenergie geschehen. Es bleibt uns also gar nichts anderes übrig, als unsere Energieversorgung schnellstmöglich umzustellen. Und weil das Zeit braucht, müssen wir sofort damit anfangen.

© 2012 Die Christengemeinschaft Dortmund