Gemeindebrief
Weihnacht 2011
Liebe Gemeinde,
Weihnachten steht vor der Tür, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Bald ist Silvester und das Neue Jahr beginnt. Der ganze Herbst ist wie im Fluge vorbeigezogen. Der Lauf der Zeit hat sich deutlich beschleunigt. In der Apokalypse heißt es darüber: Der Herr hat die Zeit verkürzt, um die Leiden der Menschen zu lindern.
Aber wir haben es auch selbst in der Hand. gerade jetzt, wo die besinnlichen Tage kommen. Wir können die Zeit entschleunigen, verlangsamen. Wir können in der Advents- und Weihnachtsstimmung verweilen, die ruhige Flamme der Kerze anschauen, die Seele baumeln lassen, das unnötige Treiben ins Minimum verringern. ähnlich wie es bei Martha und Maria war, die wir beide in der Seele tragen. Ein bisschen weniger Martha und ein wenig mehr Maria, gerade in der Weihnachtszeit, wäre gut, wie es da heißt: "Martha, Martha, du sorgst und beunruhigst dich um viele Dinge. Doch Weniges ist notwendig oder nur eines. Maria hat den guten Teil erwählt, der wird ihr nicht genommen werden." (Lk. 10, 41 - 42)Wie wäre es, wenn man wieder den Impuls der Seele in sich erneuern würde, wieder mehr an den täglichen Handlungen während der zwölf heiligen Tage teilzunehmen? Das ist eine wunderbare Brücke, die uns von diesem Jahr zum neuen Jahr trägt, die bis in die Träume hineinwirkt, wo wir, einmal im Jahr vom Weihnachtsengel vermittelt, im Schlaf eine Begegnung mit dem Christus haben. Darum heißt es wohl: Zwölf heilige Tage und dreizehn Nächte. Da sind die Nächte besonders wichtig, und wir tun uns gut, wenn wir die Tage dieser besonderen Zeit in uns heiligen.
Wie wäre es, wenn man wieder den Impuls der Seele in sich erneuern würde, wieder mehr an den täglichen Handlungen während der zwölf heiligen Tage teilzunehmen? Das ist eine wunderbare Brücke, die uns von diesem Jahr zum neuen Jahr trägt, die bis in die Träume hineinwirkt, wo wir, einmal im Jahr vom Weihnachtsengel vermittelt, im Schlaf eine Begegnung mit dem Christus haben. Darum heißt es wohl: Zwölf heilige Tage und dreizehn Nächte. Da sind die Nächte besonders wichtig, und wir tun uns gut, wenn wir die Tage dieser besonderen Zeit in uns heiligen.
Nach unserer Gepflogenheit bieten wir auch in dieser Weihnachtszeit einen künstlerischen Weihnachtskurs an. Diesmal ist es künstlerisches Gestalten mit Ton im Atelier von Silvia Gronemann, Feldstr. 55, Hinterhaus, vom 2. bis zum 4. Januar, jeweils 16:00 bis 18:00 Uhr. Eine Liste liegt aus, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Materialkosten und eine Spende sind erwünscht. Auf Wunsch können die entstandenen Kunstwerke gebrannt werden.
Dieses Programm beginnt mit der Lichterstunde zum Heiligen Abend. Dann folgt die Silvesterpredigt und im neuen Jahr der Vortrag über das Mysterium der Ostsee. Ein Höhepunkt wird sicher die Winterreise, eurythmisch dargestellt von Jörg Schröder, mit der Begleitung von Cello und Klavier. Weil die Frage der Bühne noch nicht endgültig geklärt ist, heißt es im Programm: sh. Aushang. Wir planen zunächst, die Aufführung im Forum der Georgschule in Dortmund vorzunehmen.
Ein weiterer Lichtblick wird der Vortrag von Jaroslaw Rolka: "Mysterium der Begegnung" über die Begegnung von Friedrich Rittelmeyer mit Rudolf Steiner, und wie daraus im Laufe der Jahre die Initiative zur Begründung der Christengemeinschaft entstand.
Am Faschingssamstag wollen wir prüfen, wie mutig unsere Gemeinde geworden ist, und erfahren, wie viele Teilnehmer verkleidet zur Faschingsfeier kommen. Das Thema ist: Tausend und eine Nacht, Jukka und die vierzig Räuber. Werden wir dann Sultane, Paschas, Haremsdamen und Eunuchen sehen? Das bleibt noch offen. Nebenbei werden sich die Konfirmanden vorstellen.
Am Sonntag, dem 18. März, werden wir die Jahresversammlung der Gemeinde nach der Kirche mit einem Brunch eröffnen und danach im Weiheraum die Versammlung nach unserer Tradition durchführen mit: Finanzbericht, Rück- und Vorblick und einem Schlusswort. Der Lenker, der Koordinator oder der Gebietssekretär werden zu Gast sein.
Danach folgen die Karwoche, Ostern und die Konfirmation (6. Mai), aber das gehört schon zum nächsten Programm. Jetzt wollen wir zuerst Weihnachten und Silvester feiern, viele Kerzen anzünden und alle vertrauten Weihnachtslieder singen.
Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche, ruhige und glückliche Weihnachtszeit.
Mit herzlichem Gruß
Ihr
Jukka Kuoppamäki