Wir in Dortmund
Dortmund war noch nie ein leichtes Pflaster. Unser Begründer Heinrich
Ogilvie musste 1923 als Bergmann unter Tage arbeiten, um überhaupt
leben zu können. Aber er hat den Keim gelegt, und daraus ist in
80 Jahren eine stattliche Gemeinde gewachsen.
Es ist keine leichte Sache, in einer Malocherstadt von westfälischen
Dickköpfen die Botschaft von einer religiösen Erneuerung zu
verbreiten. Auch wenn wir nicht alle gebürtige Dortmunder sind,
haftet an uns nach einer Weile etwas von der hiesigen Mentalität.
Wenn du aber einen Dortmunder erst auf deiner Seite hast, dann kannst
du mit ihm rechnen.
Das alte Gemeindehaus mit der schönen Orgel am Heiligen Weg wurde
ein Opfer der Bomben. 1954 entstand dann das jetzige Gebäude als
erstes freistehendes Haus in der Hainallee, schon bald aber war es links
und rechts von anderen Häusern eigesäumt.
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Nach der Methode „aus alt mach neu“ wurde unser Haus 2000/2001
umgebaut. Manche Passanten erinnern sich noch an den Kran im Stadewäldchen.
Und heute noch bleibt so mancher an unserem Gartenzaun stehen und wundert
sich, was um Himmels Willen denn jenes runde Gebilde sei.
Ganz einfach. Es ist kein Getreide-Silo und auch keine Schnapsbrennerei.
Es ist unsere Apsis, d.h. die Rundung unseres Altarraumes (von hinten
aus gesehen). Denn drinnen ist unsere Kirche, die seit 1954 mehr oder
weniger unbemerkt hier steht. Um Himmels Willen eben.
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Jetzt aber gibt es ein Schild auf beiden Seiten. Und vor dem Haus stehen
die Anzeigetafeln für die Himmelsenergie, welche uns Warmwasser
und Strom liefert, sprich die Solaranlage.
Die wahre Himmelsenergie ist aber das Gebet. Wir feiern den Gottesdienst
sonntags um 10 Uhr und mittwochs um 8 Uhr 30, donnerstagabends gibt
es für gewöhnlich Vorträge. Und jeder ist willkommen.
Alle Veranstaltungen sind jedem offen. Das Programm ist im Schaukasten
oder eben hier zu finden.
Wir haben etwa 200 Mitglieder, aber mit den Freunden und Interessenten
zählt unser Kreis etwa 500 Menschen. In der Kirche gibt es 100
Plätze, und an den meisten Sonntagen ist sie gut besucht. Trotzdem
gibt es immer einen Platz für jemand Neues, der sich informieren
möchte.
Die religiöse Erneuerung im Sinne der Christengemeinschaft bedeutet,
dass wir versuchen der Andacht, dem Gebet und dem Evangelium in der
heutigen Welt Raum zu schaffen. Viele unserer Mitglieder sind solche,
deren religiöse Wurzeln vertrocknet waren, und die eine neue Heimat
für ihre Seele gesucht und bei uns gefunden haben.
Sollten wir Ihr Interesse erweckt haben, dann schauen Sie doch einfach
einmal herein. Bei uns finden Sie immer ein offenes Ohr.